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21 Antworten rund um Schmutzfangmatten

Welche Größe, welches Material, bei wie viel Grad waschen — hier finden Sie kompakte Antworten auf die Fragen, die zu Schmutzfangmatten am häufigsten gestellt werden. Sortiert nach Themenbereich; die ausführlichen Erklärungen stehen in den passenden Ratgebern, etwa im Ratgeber zum Reinigen.

Fußmatte ist der Sammelbegriff, Schmutzfangmatte beschreibt die Funktion: Sie soll Nässe und Schmutz aufnehmen und festhalten, statt nur den Eingang zu schmücken. Dafür braucht sie einen dichten oder hohen Flor und eine rutschhemmende Unterseite – eine Deko-Fußmatte muss beides nicht haben. Dieselbe Matte heißt je nach Quelle auch Sauberlaufmatte, Türvorleger oder Fußabtreter.

Textile Fasern binden Wasser, Gummi und Silikon lassen es ablaufen. Unter den verglichenen Matten nennen die Hersteller vor allem für Baumwolle und Polyamid eine zuverlässige Wasseraufnahme; Kokosfaser kratzt Schmutz gut ab, gilt laut Datenblatt aber als nicht wasserfest. Silikon- und Ringgummimatten binden gar keine Feuchtigkeit – bei ihnen läuft das Wasser über die Oberfläche ab oder durch die Löcher hindurch.

Zwei Matten arbeiten besser als eine: Draußen nimmt eine Abstreifmatte den Grobschmutz ab, innen bindet eine textile Matte die restliche Feuchtigkeit. Wer nur eine Matte legen will, legt sie besser innen – dort schützt sie den Boden, um den es eigentlich geht. Welche Matten laut Datenblatt für beides ausgewiesen sind, zeigt der Filter „Einsatzort" im Vergleich.

Eine Sauberlaufzone ist die Strecke, die ein Schuh auf Matten zurücklegt, bevor er den eigentlichen Boden berührt. Je mehr Schritte darauf liegen, desto weniger Schmutz kommt weiter: Eine kurze Türmatte deckt meist einen Schritt ab, ein Läufer im Format 60 × 180 cm mehrere. Der Begriff kommt aus dem Objektbereich, das Prinzip gilt im Hauseingang genauso.

So breit wie die Türöffnung und so lang, wie der Platz hergibt – jeder zusätzliche Schritt auf der Matte bleibt dem Boden erspart. Im Vergleich reichen die Formate von 40 × 60 cm bis 100 × 150 cm, dazu ein Läufer mit 60 × 180 cm für den Flur. Messen Sie vorher den Bereich aus, in dem die Tür schwenkt, und nicht nur die Türbreite.

Dann ist die Matte zu hoch, nicht zu groß. Entscheidend ist die Florhöhe: Die Kokosmatte im Vergleich liegt laut Hersteller bei 17 mm, die Ringgummimatte bei 22 mm, flach gewebte Matten mit niedriger Stapelhöhe deutlich darunter – für eine davon gibt der Hersteller ausdrücklich an, dass sie unter die meisten Türblätter passt. Messen Sie den Türspalt, bevor Sie bestellen.

Nur mit Freigabe des Herstellers – eine dicke Matte wirkt über der Heizung als Dämmschicht. Im Vergleich nennen zwei Hersteller ihre Matte ausdrücklich fußbodenheizungsgeeignet, bei den übrigen fehlt die Angabe. Fehlt sie, ist eine flach gewebte Matte die naheliegendere Wahl als eine hochflorige.

Ausschließen lässt sich das nicht, und die Hersteller äußern sich dazu meist nicht. Der einzige belastbare Anhaltspunkt ist die Materialangabe: Eine Matte im Vergleich führt ihre Rückseite ausdrücklich als PVC-frei, andere nennen Nitrilkautschuk oder thermoplastischen Gummi (TPR). Auf Laminat, Vinyl oder geöltem Parkett heben Sie die Matte besser gelegentlich an, statt sie über Monate unberührt liegen zu lassen.

Beide kratzen ab, keine von beiden saugt auf. Kokosfaser nimmt Grobschmutz gut ab, gilt laut Datenblatt aber als nicht wasserfest und verliert laut mehreren Rezensionen anfangs Fasern. Ringgummi ist witterungsbeständig und lässt Regenwasser durch die Löcher ablaufen, statt es zu halten – Feuchtigkeit bindet erst eine textile Matte dahinter.

Das hängt am Eingang, nicht an der Matte: Ein Haushalt mit Hund oder mehreren Personen wäscht deutlich häufiger als ein Single-Haushalt. Ein Hersteller im Vergleich nennt alle zwei bis drei Monate als Rhythmus; zwischendurch genügt laut Herstellerangaben Absaugen oder Ausschütteln. Wer täglich nasse Pfoten abfängt, fährt mit zwei Matten im Wechsel besser als mit einer, die ständig in der Maschine liegt.

Maßgeblich ist der Pflegehinweis des Herstellers, und der fällt unterschiedlich aus: Im Vergleich reicht die Spanne von kaltem Wasser über 30 °C bis 60 °C. Die höheren Temperaturen nennen die Matten mit Polyamid-Flor auf Gummi- oder Nitrilkautschuk-Rückseite. Über die Angabe hinauszugehen lohnt nicht – bei einer der günstigeren Matten berichtet eine Rezension, dass die Rückseite die Maschinenwäsche nicht überstanden hat.

Nur, wenn der Hersteller es ausdrücklich angibt – die Rückseite aus Gummi oder TPR verträgt Hitze nicht beliebig. Im Vergleich nennen drei Matten den Trockner: eine laut Hersteller bis 90 °C, eine bei niedriger Stufe, eine ohne Temperaturangabe. Alle übrigen trocknen an der Luft; bei einer großen Matte planen Sie dafür besser einen ganzen Tag ein.

Das entscheidet die Belastung, nicht der Preis. In den ausgewerteten Rezensionen reicht die Spanne von einer Matte, die nach zwei Jahren an mehreren Stellen eingerissen war, bis zu Berichten über sechs Jahre Einsatz mit noch stehendem Flor. Die Rezension mit dem Riss nennt auch den Grund und den Rat dazu: Absaugen schont den Flor mehr als Ausklopfen.

Nein. Für die Kokosmatte im Vergleich nennt der Hersteller Ausschütteln und Absaugen als Pflege, eine Maschinenwäsche ist nicht vorgesehen. Dasselbe gilt für Ringgummi- und Silikonmatten – die reinigen Sie trocken, mit dem Besen oder mit dem Wasserschlauch. Wer waschen möchte, braucht eine textile Matte mit einem Pflegehinweis für die Maschine.

Gesucht wird „rutschfest", zutreffend ist rutschhemmend: Keine Matte schließt Rutschen aus. Am zuverlässigsten hält eine vollflächig beschichtete Unterseite aus Nitrilkautschuk, Gummi oder thermoplastischem Gummi (TPR) – für solche Matten berichten mehrere Rezensionen, dass sie auch beim Staubsaugen nicht verrutschen. Nur über Silikon-Saugnäpfe gehaltene Matten bewegen sich laut Rezensionen leichter, im offenen Außenbereich auch bei Wind; eine Matte, die allein über ihr Eigengewicht hält, bestätigen die Rezensionen dagegen ausdrücklich als stabil, solange sie groß und schwer genug ist.

Zuerst den Boden ansehen: Sand und loser Schmutz unter der Matte heben die Rutschhemmung auf – eine Rezension im Vergleich beschreibt genau das. Danach zählt die Unterseite; eine vollflächig gummierte hält auf Fliesen laut mehreren Rezensionen auch ohne Klebeband. Ein Hersteller weist außerdem darauf hin, dass seine Matte nur auf trockenem Untergrund sicher liegt.

Im Regelfall gar nicht: Eine Matte mit beschichteter Unterseite soll ohne Hilfsmittel liegen bleiben, und laut mehreren Rezensionen tut sie das auch beim Staubsaugen. Reicht das nicht, ist eine Antirutsch-Unterlage die schonendere Lösung als doppelseitiges Klebeband: Laut einer Rezension genügt Klebeband allein nicht und hält erst mit zusätzlichen Klammern, und mitgelieferte Klebepads lösen sich laut einer anderen Rezension ohnehin mit der Zeit.

Eine, die häufig in die Maschine darf und schnell wieder trocken ist – bei nassen Pfoten fällt Wäsche an, nicht Pflege. Im Vergleich ist eine Matte laut Hersteller ausdrücklich auch als Unterlage für Hundeboxen gedacht, und mehrere Käufer setzen waschbare Matten gezielt gegen nasse Pfoten ein. Rechnen Sie mit zwei Matten im Wechsel, damit immer eine liegt.

Mit Fläche und mit Zeit: Je länger der Hund auf der Matte steht, desto mehr Feuchtigkeit bleibt dort. Eine Großmatte mit 80 × 120 cm oder ein Läufer wirkt hier besser als eine kurze Türmatte, und hochfloriges Material nimmt mehr auf als eine flache Gummimatte. Eine Rezension im Vergleich berichtet, dass der Hund von selbst auf der Matte sitzen bleibt, bis er trocken ist.

Eine allgemein gültige Zahl gibt es nicht, wohl aber einen fachlichen Richtwert: sechs bis acht Schritte, also etwa 4 bis 5 m, für einen Publikumseingang; bei wenig Verkehr genügen zwei Schritte, rund 1,2 m. Ein Läufer mit 60 × 180 cm deckt mehrere Schritte ab, eine Türmatte mit 40 × 60 cm nur einen. Bei Publikumsverkehr planen Sie außerdem den Nachkauf in gleicher Größe mit ein, damit die Zone beim Waschen nicht auseinanderfällt. Der Zwischenwert für Büro und Praxis steht im Ratgeber zur Sauberlaufzone.

Für Betriebe und öffentlich zugängliche Eingänge bestehen Pflichten zur Verkehrssicherheit; was davon im Einzelfall gilt, klären Ihre Berufsgenossenschaft oder Ihr Versicherer – eine Rechtsauskunft ist das hier nicht. Praktisch heißt es: Feuchtigkeit gehört abgefangen, und die Matte selbst darf keine Stolperkante bilden. Achten Sie deshalb auf eine flach auslaufende Kante und eine Unterseite, die vollflächig beschichtet ist.